Der im Straßenbau verwendete Asphalt stellt ein Gemisch aus Bitumen und Mineralstoffen dar. Der Bitumengehalt liegt dabei in der Regel unter 10 %. Die genaue Rezeptur hängt vom Verwendungszweck und Beanspruchungsprofil ab.
Der Walzasphalt wird durch LKW vom Mischwerk heiß zur Baustelle transportiert und während des Einbauvorgangs direkt an den Straßenfertiger übergeben. Der Fertiger bringt mittels einer i.d.R. beheizten Bohle den Asphalt auf die Fahrbahn aus. Walzasphalt wird üblicherweise mit Temperaturen von 140-180 °C verarbeitet. Nach dem Einbau wird die Decke durch Verdichter (Straßenwalzen) verfestigt.
Grenzwerteinhaltung
Arbeitsplatzmessungen zeigen, dass beim LKW-Fahrer und Walzenfahrer der Grenzwert eingehalten wird. Aufgrund von witterungsbedingten Schwankungen können beim Fertigerfahrer und beim Kolonnenführer im Einzelfall auch Expositionen bis zu 12 mg/m3 auftreten, die nach Maßgabe der Grenzwertbegründung (TRGS 901 Nr. 77) allerdings von den Aufsichtsbehörden toleriert werden sollten.
| Stand: 05/2001 | ||