Silikose durch
Quarzstaub
Beim Schleifen des Estrichs gelangt Quarzfeinstaub in die Atemluft der Beschäftigten, wodurch eine Silikose (Staublunge) hervorgerufen werden kann.
Durch technische Schutzmaßnahmen, z. B. eine Absaugung an der Estrich-Schleifmaschine, kann das Einatmen des beim Schleifen des Estrichs entstehenden Quarzfeinstaubes verhindert - zumindest aber gemindert - werden. Wenn diese technische Schutzmaßnahme nicht einsetzbar ist bzw. nicht ausreichend schützt, muss der Bodenleger beim Schleifen des Estrichs einen Partikelfilter (filtrierende Halbmaske der Stufe P2) tragen.
Zur Herstellung ebener Untergründe, zum Ausbessern und Nivellieren von Treppen und zum Füllen von Löchern und Unebenheiten werden Spachtelmassen verarbeitet. Sie werden mittels Spachtel oder Rakel aufgebracht. Spachtelmassen sind in der Regel zementhaltige Produkte.
Spachtelmassen
Wenn den Spachtelmassen Wasser zugesetzt wird, bildet sich eine alkalische Mischung, die bei Hautkontakt zu Reizungen bis hin zu Verätzungen führen kann. Außerdem ist auf den Verpackungen ein Datum angegeben, bis wann das Produkt verbraucht worden sein sollte. Bis zu diesem Datum garantiert der Hersteller einen Chromatgehalt unter 2 ppm. Hohe Chromatgehalte können bei Hautkontakt eine allergische Hautreaktion (Maurerkrätze) auslösen1. Beim Verarbeiten sollten Handschuhe getragen werden.
| Stand: 10/2005 | ||